Pressemitteilungen

8. Mai 2015 in Demmin – Naziaufmarsch erfolgreich aufgehalten

Mit ca. 500 Demonstranten brachte das Aktionsbündnis 8. Mai in diesem Jahr so viele Menschen für die Friedensdemonstration auf die Straße wie noch nie. Ein deutliches Signal für aktiv gelebte Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Bei der Abschlusskundgebung sprachen Vertreter des Landkreises, der Kreistagspräsident, Landtagsabgeordnete und internationale Gäste.

Bereits seit dem Vortag fand in Demmin anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus die Erste Demminer Konferenz – gegen Krieg und Faschismus, für ein kulturelles Miteinander und für Toleranz statt. An der mehrtägigen Veranstaltung nahmen über 150 Menschen teil, darunter mehr als 20 Franzosen.

Ein beeindruckendes Beispiel für Zivilcourage waren zahlreiche friedliche und fantasievolle Blockaden. Dadurch kam der in diesem Jahr zahlenmäßig deutlich kleinere Neo-Nazi-Aufzug immer wieder zum halten und musste sich der ablehnenden Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger stellen. Dabei waren vielfältige Protestformen zu sehen: Es wurde getanzt, gesungen und Musik gemacht. Insgesamt waren fast 1000 Menschen auf der Straße.
Die Neo-Nazis mussten stundenlang ausharren, bis sie auf ihrer Route weiter kamen.

Erstmals waren neben der regionalen und überregionalen Presse auch 12 internationale Beobachter aus Belgien, Großbritannien, Kamerun, Frankreich und der Schweiz vor Ort und begleiteten die Veranstaltungen. Insgesamt konnten Sie ein besonnenes Verhalten der Demonstrationsteilnehmer und der Polizeieinsatzkräfte resümieren, nur vereinzelt gab es unübersichtliche Situationen. Dennoch fahren die Beobachter mit dem bedrückenden Eindruck nach Hause, dass der politische Revanchismus in Deutschland wieder auflebt. Im Ergebnis haben die Veranstaltungen und Aktionen von Aktionsbündnis und den Demonstranten zum ersten Mal in Demmin den Neo-Naziaufzug erfolgreich aufgehalten. Das engagierte Auftreten und die gezeigte Zivilcourage haben deutlich gemacht: Demmin bleibt bunt!

Heute, am 9. Mai, haben die Veranstaltungen vom Aktionsbündnis ihren Abschluss mit dem Friedenskonzert ab 14.30 Uhr im Hafen von Demmin mit „Bejarano und die Microphone Mafia“ sowie weiteren.

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Änderungen im Programm des Aktionsbündnisses vom 7. – 9. Mai

Nach der Tagung „Schwierige Erinnerung“ am 30. April in der Friesenhalle, hat das Aktionsbündnis beschlossen, nicht noch einmal ausführlich auf die Geschichte von Demmin einzugehen. An der „1. Demminer Konferenz gegen Krieg und Faschismus“, die am 7. Mai um 14:00 Uhr im Tannenrestaurant (Demmin) beginnt, werden deshalb einige Beiträge ersetzt. Unter anderem wird ein Betroffener über den unwürdigen Kampf der Europäischen Union gegen die Flüchtlinge heute berichten.

Zum Start der Konferenz wird Lou Marin aus Frankreich über die massenhafte Rettung von Juden durch die bäuerliche Bevölkerung in den Jahren 1942/43 sprechen. Es folgt ein Vortrag über die Lagergemeinschaft Ravensbrück, an dem Vera Dehle-Thälmann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht persönlich teilnehmen wird. Weitere Themen an diesem Tag sind, die Entwicklung des
Naziterrors in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg bis hin zur NSU, das Aufleben des Neofaschismus in Europa und des radikalen Islamismus und die Aufrüstung der Polizei. Am 8. Mai beginnt die Konferenz um 10:30 Uhr mit der aktuellen Ost-West-Konfrontation, der Wiederaufrüstung in Europa und der Psychologie der Kriegsmobilisierung. Sie endet um 12:30 Uhr.

Das genaue Programm ist hier

Die angekündigte Friedensdemonstration beginnt am 8. Mai nach dem Friedensgebet in der St. Bartholomaei-Kirche um 17:30 Uhr auf dem Marktplatz und endet auf dem Barlachplatz mit einer Schlusskundgebung und Kranzniederlegung. Eine Gruppe von internationalen Beobachtern wird die verschiedenen Kundgebungen an diesem Tag verfolgen.

Am 9.Mai beginnt das Friedenskonzert um 14.30 Uhr am Hafen vor dem Lübecker Speicher. Um 16.30 tritt die Gruppe „Bejarano & Microphone Mafia“ auf, mit ihrem Programm La vita Continua Tour“.

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Pressemitteilung vom 4. Mai 2015

Die Stadt Demmin hat unter anderem mit der Vorstellung des Buches von Florian Huber über die zahlreichen Menschen, die am Kriegsende ihre Kinder und sich selbst umgebracht haben, eine breite Diskussion über diese Ereignisse angestoßen und mit der anschließenden Konferenz versucht, mit Fachleuten die Hintergründe zu beleuchten. Wir unterstützen diesen Versuch und die damit verbundene öffentliche Debatte. Wir verstehen aber nicht, dass die Stadt gleichzeitig zulässt, dass das Demminer Regionalmuseum geschlossen wird. Dort wurde gerade in den zurückliegenden Jahren ernsthaft und professionell die Geschichte aufarbeitet und für die Öffentlichkeit dokumentiert und zugänglich gemacht.

Wir bedauern, dass der jährliche Fackelmarsch der NPD in Demmin am Tag der Befreiung auf der Konferenz „Schwierige Erinnerung“ in keiner Weise diskutiert wurde. Die NPD missbraucht die Geschichte Demmins für ihren Opferkult und vereinnahmt die Toten für ihre nationalistische Propaganda. Wie wir in Demmin damit umgehen, hat mit der Veröffentlichung des Buches auch internationale Aufmerksamkeit erhalten. Die FAZ schrieb dazu, es nähmen nur wenige Demminer_innen an Gegendemonstrationen gegen den NPD-Aufmarsch teil und die Stadt sei hilflos.

Das Aktionsbündnis widerspricht dieser fatalistischen Darstellung. Es haben im vergangenen Jahr rund 800 Menschen an den Gegendemonstrationen teilgenommen. Es wird leicht vergessen, dass aus der Umgebung Demmins und natürlich auch aus der Stadt selbst hunderte Jugendliche in den letzten Jahrzehnten abgewandert sind, um zu studieren und eine Arbeit zu suchen. Wir haben festgestellt, dass viele von ihnen sich von dem Missbrauch ihrer eigenen Geschichte durch die NPD betroffen fühlen und deshalb am 8. Mai nach Demmin kommen. Auch das gehört zum heutigen Umgang mit der Geschichte. Wir freuen uns, dass viele der jüngeren Generation sich ihrer Geschichte stellen und erwarten, dass sie ernst genommen werden. Das Aktionsbündnis hofft, dass die Verantwortlichen in Politik und Behörden in der Stadt, im Landkreis und im Land Mecklenburg-Vorpommerndies als Bereicherung der demokratischen Kultur und als Anregung betrachten.
Wir laden alle Demminer_innen zu den diesjährigen Veranstaltungen des Aktionsbündnisses vom 7. bis zum 9. Mai herzlich ein und freuen uns, dass in diesem Jahr nicht nur ein Franzose daran teilnimmt, sondern mehrere Gäste aus dem Ausland sich angekündigt haben.

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Pressemitteilung, 24.4.2015 vom Ratschlag der Bündnisse

Einladung zur öffentlichen Gesprächsrunde, Schwerin 27.4.2015

Vor 70 Jahren ging der von Deutschland entfesselte 2. Weltkrieg zu Ende. Der 8. Mai wird in Mecklenburg-Vorpommern offiziell als Gedenktag der Befreiung vom Nationalsozialismus begangen. Denn Deutschland und Europa wurden von der sich allgemeinen Kategorien entziehenden Unrechts- und Schreckensherrschaft der Nazis befreit, wie es das Bundesverfassungsgericht in der sog. ‘Wunsiedel Entscheidung’ (1 BvR 2150/08, 4.11.2009). beschrieb.

Der Ratschlag der Bündnisse und das Aktionsbündnis 8. Mai Demmin laden daher zu einer öffentlichen Versammlung und Gesprächsrunde nach Schwerin:

27. April 2015, am Pfaffenteich, gegenüber dem Innenministerium, von 15 – 17 Uhr.

Dort wird thematisiert, welche Veränderungen notwendig sind im Umgang mit den geschichtsrevisionistischen Aktionen von Nazis in Demmin und anderswo, besonders am 8. Mai. Welche Lehren für Behörden und Zivilgesellschaft sind daraus zu ziehen, wenn das Bundesverfassungsgericht die Bundesrepublik Deutschland als ‘Gegenentwurf’ zur Nazi-Herrschaft definiert? Reicht die Erklärung des Landtags zur Demonstrationskultur als Antwort auf problematische Erfahrungen mit Polizeigewalt in den vergangenen Jahren, z.B. in Demmin? Welche Formen angemessener Kooperation zwischen Behörden des demokratischen Rechtsstaats und der demokratischen Zivilgesellschaft müssen entwickelt werden?

Als Impulsgeber wird Jörg Wanke, stellv. Vorsitzender des Aktionsbündnis Brandenburg, deren Broschüre Rechte Aufmärsche und demokratische Proteste in Brandenburg vorstellen und über Entwicklungen im Nachbarland berichten. Mitglieder des Aktionsbündnis 8. Mai Demmin, der Bündnisse Rostock Nazifrei, Schwerin für alle, Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt! und der Villa Kunterbündnis Güstrow werden zu Gesprächen zur Verfügung stehen.

Der Ratschlag der Bündnisse für die Entfaltung demokratischer Kultur und gegen Nazis in Mecklenburg-Vorpommern

https://ratschlagderbuendnisse.wordpress.com/

Nachfragen bitte schriftlich an: bp@systemausfall.org

Der Versammlungsleiter behält sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, während der Versammlung oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Versammlung zu verwehren bzw. von dieser auszuschließen.

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Pressemitteilung 9.5.2014

Proteste gegen den Neonaziaufmarsch am Tag der Befreiung vom Faschismus

Mit einem historischen Stadtspaziergang, an dem auch der Landesrabbiner teilnahm, und vielen Mahnwachen in der Stadt protestierte das Aktionsbündnis gegen den geschichtsverfälschenden Fackelumzug der NPD. Dabei war ein breites Spektrum von Bürgern, Institutionen, Vereinen und Parteien die sich dem Motto „Demmin bleibt bunt“ anschlossen. Für diese Menschen ist Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen und sie sind überzeugt, dass man den Anfängen wehren muss. Vereine und Verbände aus Demmin organisierten auf dem Marktplatz ein Friedensfest und in der Bartholomaei-Kirche fand ein ökumenischer Gottesdienst statt. Insgesamt waren an den Aktionen mehr als 800 Menschen beteiligt.

Die Aktionen im Stadtgebiet waren Versammlungen verschiedener Parteien, Gewerkschaften und Organisationen. Der massive Polizeieinsatz war geprägt von der einseitigem Gewährung des Versammlungsrechtes für den Neonazi-Marsch, das Demonstrations- und Versammlungsrecht von Bürger_innen wurde ignoriert. Ein junger Mann wurde von Polizisten bewusstlos geschlagen. Er wurde im Krankenwagen in künstliches Koma versetzt und sofort in das Universitätsklinikum in Greifswald gebracht.

Es handelt sich um einen jungen Franzosen, der nur wenig Deutsch versteht und bei Freunden in der Region zu Besuch war. Er hatte an einer Sitzblockade am Luisentor teilgenommen. Eine Polizeieinheit stürmte auf die Sitzenden brüllend los und trieben sie brutal von der Straße. Dabei drückte ihm ein Polizist die Nase zu und steckte ihm einen Finger in den Mund. Der Polizist sagte, er sei gebissen worden. Ein normaler medizinisch-psychologischer Reflex wird durch das Stossen des Fingers in den Mund ausgelöst. Daraufhin stürzten sich mehrere Beamte auf den jungen Mann. Er wurde gefesselt und mit Handschellen während mehreren Minuten an eine Wand gepresst und mit Knien in den Rücken und in den Brustkorb getreten. Der junge Mann hatte Angst zu ersticken und rief nach Hilfe. Als er auf dem Boden lag, knieten die Beamten laut Augenzeugen auf seinem Kopf und Rücken und schlugen ihn. Alle zu Hilfe kommenden Personen wurden brutal abgedrängt, das Angebot, zu übersetzen, wurde abgelehnt. Selbst als der Franzose bewusstlos am Boden lag, durfte ein anwesender Arzt nicht helfen bis offizielle Sanitäter und der Krankenwagen eingetroffen waren.

Der junge Mann hat inzwischen auf eigenen Wunsch das Krankenhaus verlassen. Er sei schockiert von der Brutalität der Polizei und fühle sich hier nicht mehr sicher. Er hat inzwischen auch die Region verlassen, und einen Anwalt damit beauftragt, Klage gegen die Polizeibeamten einzureichen.

Nach dem historischen Spaziergang des Aktionsbündnisses, während des stattfindenden Neonazi-Aufzugs kam es zu vereinzelten Aktionen von verschiedenen Seiten. Noch ist die Auswertung unübersichtlich, viele Grüchte in verschiedene Richtungen sind im Umlauf. Der Rechtsanwalt Thomas Wanie wird alle Zeugenaussagen sammeln. Er ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0381 7691022 und der Emailadresse INFO@KTV-ANWAELTE.DE.

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Pressemitteilung 7.5.2014

Wie war das damals? Selbsttötungen 1945 und Ursachen

Die dpa-Meldung von gestern, die in einigen Zeitungen abgedruckt, ist hat Passagen, auf die wir hiermit eingehen wollen beziehungsweise müssen. Auch zur Vorbereitung auf den morgigen Tag der Berfreiung vom Faschismus:

Zitat Ostseezeitung, 7.5.2014:
„In Demmin kam es zum Kriegsende 1945 zu einem Massenselbstmord. Als Ursache werden Massenvergewaltigungen und Exzesse durch Rotarmisten angesehen. Historiker schätzen die Zahl der toten Einheimischen, die sich in der Peene ertränkten, auf 1500 bis 2500 Menschen. Die Geschehnisse wurden erst nach 1990 aufgearbeitet. “

Diese Darstellung kann so nicht unkommentiert stehen bleiben. Das Demminer Regionalmuseum hat, unterstützt vom Aktionsbündnis 8. Mai, hierzu in den letzten Jahren viel recherchiert und öffentlich sowohl präsentiert als auch diskutiert. Der Krieg ist definitiv von Deutschland ausgegangen. Das entschuldigt nicht die Ereignisse im Zuge der Kampfhandlungen der Roten Armee, die Ursachen dafür liegen aber in der Weltanschauung und dem politischen Handeln der Nationalsozialisten.

Zu den Selbsttötungen: Was in Ostpreußen seinen Anfang nahm, erreichte Demmin – und zeitgleich auch Neubrandenburg und Neustrelitz – zwischen dem 30. April und 2. Mai 1945: eine „Welle kollektiv-eskapistischer Tötungen“. Die Zahl der Selbstmorde in Demmin liegt nach dem Auswerten der Sterbebücher durch das Regionalmuseum bei ca. 500. Auf die genauen Umstände wird in einer beim Museum erhältlichen Broschüre eingegangen.

In der beigefügten Pressemitteilung vom 30.4. zum Jahrestag der Befreiung wird inhaltlich darauf eingegangen und auch andere Aufrufe zum 8. Mai schreiben darüber.

Wir stellen dem Journalisten gerne ein Gratisexemplar der Broschüre „Das Kriegsende in Demmin 1945 – Umgang mit einem schwierigen Thema“ vom Demminer Regionalmuseum zur Verfügung. Von interessierten Bürgern kann es für 3,50 € Schutzgebühr beim Demminer Regionalmuseum erworben werden.

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Pressemitteilung 30.​4.​2014

Farbe be­ken­nen gegen Neo­na­zis!
Für ein le­bens­wer­tes, welt­of­fe­nes Dem­min!

Am 8. Mai 2014 will die Neo­na­zi-​Sze­ne Meck­len­burg-​Vor­pom­merns zum ach­ten Mal in Dem­min auf­mar­schie­ren. Sie ver­su­chen, die Deut­schen von der Kriegs­schuld rein zu wa­schen und Ge­schich­te zu re­la­ti­vie­ren. Um die Deut­schen als Opfer dar­zu­stel­len, nut­zen sie die mas­sen­haf­ten Selbst­tö­tun­gen zum Kriegs­en­de.
Eine Tra­gö­die für die Ein­zel­nen, ihre Fa­mi­li­en, für die Stadt. Für Viele hatte das Ge­denk­pro­gramm der DDR kei­nen Platz. Doch es darf nicht ver­ges­sen wer­den, dass die sich in Dem­min ab­spie­len­de Er­eig­nis­se deut­lich im Ras­sen­wahn des Na­tio­nal­so­zia­lis­mus wur­zel­ten und letzt­end­lich und aus­nahms­los alle eine di­rek­te Folge des von den Deut­schen be­gon­ne­nen Krie­ges waren.
Unter den Toten, denen seit 1995 ein Ge­denk­stein auf dem Fried­hof Dem­min ge­wid­met ist und derer nun als Opfer des Krie­ges of­fi­zi­ell ge­dacht wird, sind auch jene, die die ent­setz­li­chen Er­eig­nis­se in Dem­min for­cier­ten.

Wir rufen alle De­mo­kra­tin­nen und De­mo­kra­ten auf, in Dem­min Farbe zu be­ken­nen und sich dem per­fi­den Schau­spiel der neuen Nazis ent­ge­gen zu stel­len. Das Ak­ti­ons­bünd­nis 8. Mai will in die­sem Jahr eine Viel­falt von Ver­an­stal­tun­gen prä­sen­tie­ren, die Le­ben­dig­keit der de­mo­kra­ti­schen Kul­tur zei­gen und den 8. Mai als Tag der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus be­ge­hen:

Mahn­wa­chen, or­ga­ni­siert von po­li­ti­schen und so­zia­len Ver­bän­den, von Ver­ei­nen sowie von Po­li­ti­kern des Lan­des, des Krei­ses und der Stadt, sind zahl­reich in der Stadt zwi­schen 17 und 22 Uhr zu fin­den und bie­ten neben In­for­ma­ti­ons-​ und Ge­sprächs­mög­lich­kei­ten auch Kul­tur­bei­trä­ge. Unter an­de­rem wer­den Stu­den­ten der Thea­ter­aka­de­mie Vor­pom­mern mit Tex­ten und mu­si­ka­li­schen Ak­tio­nen an von Na­tio­nal­so­zia­lis­ten ver­fem­te Schrift­stel­ler, Dich­ter, Mu­si­ker und Kom­po­nis­ten er­in­nern.

Auch in die­sem Jahr wird es einen his­to­ri­schen Stadt­spa­zier­gang geben. Die­ser Mahn­gang mit In­for­ma­tio­nen zu Orten der NS-​Zeit wird in­halt­lich ge­stal­tet vom Dem­mi­ner Re­gio­nal­mu­se­um. Er be­ginnt um 17.​30 Uhr im An­schluss an die Öku­me­ni­sche Frie­den­sand­acht in der Bar­tho­lo­ma­ei-​Kir­che.

Es haben sich viele of­fi­zi­el­le Teil­neh­mer an­ge­kün­digt, unter ihnen der Lan­des­rab­bi­ner von Meck­len­burg-​Vor­pom­mern, Herr Wil­liam Wolff. Er wird am jü­di­schen Fried­hof eine kurze An­spra­che hal­ten.
Route: Bar­tho­lo­ma­ei-​Kir­che/an den Glo­cken > Markt­platz > Breit­scheid­stra­ße > Cla­ra-​Zet­kin-​Stra­ße > Goe­the­stra­ße > Rei­fer­stra­ße > Berg­stra­ße > Pfar­rer-​Wes­sels-​Stra­ße / Bar­lach­platz

Auf dem Markt­platz or­ga­ni­sie­ren Ver­ei­ne und Ver­bän­de aus Dem­min von 15 bis 16.​30 Uhr ein sport­li­ches Fest unter dem Motto: „Dem­min be­wegt sich“

Für de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen:
www.​friedensfestdemmin.​wordpress.​com
www.​demminnazifrei.​blogsport.​de/​

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